Veranstaltungen mit dem Thema Nachwuchsgewinnung

Die nachfolgenden Veranstaltungen drehen sich um das Thema Nachwuchsgewinnung bzw. enthalten einen Programmpunkt zu diesem Thema.

Die Veranstaltung für Ausbildungsbetriebe und solche, die es jetzt werden wollen, findet am 28.02.2018 in Reutlingen statt.

Für viele Unternehmen des Ausbauhandwerks verschärft sich zunehmend die Fachkräftesituation. In den nächsten Jahren werden überproportional viele Mitarbeiter das Rentenalter erreichen und altersbedingt ausscheiden. Dieses Vakuum in der Mannschaft kann über den Arbeitsmarkt kaum gedeckt werden. Aber auch die heutige Zahl der Azubis wird den Mangel an Facharbeitern nicht ausgleichen können. Es sind also mehr Anstrengungen gefragt, um genügend motivierte und interessierte Jugendliche für den Beruf Stuckateur/in zu gewinnen.

Gute Ausbildung führt zu guten Mitarbeitern, es können gute Aufträge angenommen werden, was wiederum zu einem guten Betriebsergebnis durch effiziente Qualitätsarbeit führt. Das Image der Branche und der guten Ausbildungsbetriebe steigt und lässt so Branche und Betrieb wieder attraktiv für Azubis werden.

Mit dem Ausbildungstag möchte der Stuckateurverband seinen ausbildenden Mitgliedsbetrieben anhand von Workshops und Praxisbeispielen funktionierende Methoden präsentieren, wie interessierte Jugendliche als Azubis gewonnen werden können und wie eine betriebliche Ausbildung gestaltet werden kann, damit sie für Betrieb und Lehrlinge erfolgreich wird.

Ein ausführliches Programm folgt.

Das Netzwerkprojekt „Stuck barockt“ lädt zu einem persönlichen Treffen der Stuckateurbetriebe und -verbände mit den Klöstern ein und möchte durch den ersten Kulturtag im Kloster Fischingen im Thurgau das Bewusstsein der Beteiligten für die gemeinsame Tradition und Zukunft schärfen.

Der Kulturtag im Kloster Fischingen soll in erster Linie dazu dienen, dass sich Kultur- & Barockfreunde, Stuckateure und Maler sowie touristisch „attraktive Orte mit Stuck“ grenzüberschreitend über die gemeinsame Geschichte der großen Künstler des Barock und der damaligen Auftraggeber aus Adel und Klerus austauschen.

Durch das Netzwerkprojekt rund um Bodensee, Thurgau und Oberschwaben sollen zudem für die Auszubildendenwerbung nützliche gemeinsame Aktivitäten entwickelt werden (z.B. barocke Schau-Baustelle, Stucki-Mobile für Kinderfreizeiten/ Projekttage, Ferienjobs mit „Käppele-Rettung“,…). Es sollen aber auch neue Zielgruppen für den Tourismus im Thurgau und in Oberschwaben gewonnen werden (z. B. Bauherren-Touren in die Schweiz für private Häuslebauer, die die zertifizierten Betriebe der Innung beauftragen …) und das Bewusstsein aller Verantwortlichen im Kultur-Marketing für den Zusammenhang von Stuck, Farbe, Licht, Musik zum Gesamtkunstwerk „Barock“ schärfen. Dies soll auch mit einer neu zu entwickelnden Merchandising-Linie „Stuck barockt“ unterstützt werden, die u. a. in den Shops der Klöster und weiteren Verkaufsstellen angeboten werden könnte.

Das Projekt hat viel Potenzial für die Entwicklung neuer Ideen, wenn man Wissen, Erfahrung und Kompetenzen der unterschiedlichen Interessensgruppen bündelt, anstatt dass jede Branche unter sich bleibt. Der Kulturtag in Fischingen ist somit auch ein wichtiges Treffen zum gegenseitigen Verständnis und für die Bildung von grenzüberschreitenden Synergien.


Tagungsort:

Kloster Fischingen, CH-8376 Fischingen
www.klosterfischingen.ch

Anmelden können Sie sich über das Anmeldeformular in der nachstehenden Veranstaltungsbroschüre.


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Kann ein junges Mädchen Stuckateurin oder Ausbau Manager werden? Aber natürlich! Am Girls´Day öffnen Betriebe, Unternehmen und gewerbliche Bildungseinrichtungen für junge Frauen ihre Türen: Mädchen schnuppern in Berufe aus Technik und Informatik, aus Ingenieur- und Naturwissenschaften und erleben Handwerk hautnah.

Auch die überbetriebliche Ausbildungsstätte des baden-württembergischen Stuckateur-Handwerks öffnete am bundesweiten Girls´Day die Tore, um 22 Mädchen aus den umgebenden Schulen die Chance zu bieten, in ihnen schlummernde Talente und neue Berufsfelder zu entdecken. Nach einem Gang durch die Werkstätten und einer Präsentation des Berufsbildes ging es an die Praxis. Unter fachkundiger Anleitung von Eva Engels, ehemalige Auszubildende in der ÜbA Leonberg und Andrea Zielke, ehemaliges Mitglied des Nationalteams der Stuckateure, konnten es die Mädchen kaum erwarten, mit bisher unbekannten Baustoffen zu arbeiten und zu experimentieren. Gut, dass Ausbildungsmeister Axel Wittner auf dem Laserschneidetisch Elemente aus Gipskartonplatten vorbereitet hatte. Besonders das zusammenbauen und verspachteln dieser Bauteile zu einem Schmuckkästchen und die kreative Gestaltung eines individuellen Designs bereitete den Teilnehmerinnen viel Vergnügen und eine bleibende Erinnerung an den Girls´Day 2017.

Lena Bosch vom Gymnasium in Rutesheim war mit Feuereifer bei der Sache: „Ich finde es toll, dass wir unsere kreative Seite zeigen können. Dass verspachteln der Schmuckschatulle gefällt mir am meisten, die wird gut in mein Zimmer passen. Die Chance hier etwas Neues auszuprobieren und etwas von seinen praktischen Fähigkeiten zu entdecken ist total cool.“ Lenas Freundin Henrike Brommer von der Ferdinand-Porsche-Gemeinschaftsschule in Weissach ergänzte: „Ich könnte mir ehrlich vorstellen die Ausbildung zur Stuckateurin zu machen. Ich finde den Beruf wegen seiner verschiedenen Aufgabenfelder sehr interessant. Das Abkleben der Platten mit den verschiedenen Oberflächentechniken hat mir am besten gefallen. Das selbstständige durchführen der Aufgaben macht einen schon ein bisschen stolz.“

Enna Matthesen (Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen), Henrike Brommer (Ferdinand-Porsche-Gemeinschaftsschule Weissach) und Lena Bosch (Gymnasium Rutesheim) freuen sich über das handwerkliche Arbeiten bei den Stuckateuren. (vl)

Stephan Bacher, Leiter des Jobstarter Projekts Go2Bau, ergänzt: „Auch die Eltern sollen durch unsere Aktivitäten am Girls´Day ermuntert werden, gemeinsam mit ihrer Tochter über einen technischen Beruf nachzudenken und ihr so zusätzliche berufliche Perspektiven, etwa im gestalterischen Bereich zu eröffnen.“

Alles in allem war es für die Mädchen ein gelungener Tag, an dem sie gezielt und praxisnah einen vermeintlich typischen Männerberuf und seine vielseitigen gestalterischen Möglichkeiten kennen lernen konnten. Ein schönes Beispiel, wie über den Girls´Day eventuelle Vorbehalte gegenüber einem technischen Beruf abgebaut und die Arbeitswelt unmittelbar erlebbar gemacht werden konnte.

161005_stuck_flyer_rzAm 16. November 2016 jährt sich der Todestag von Dominikus Zimmermann zum  250. Mal. Neben Balthasar Neumann und Johann Michael Fischer zählt er zu den bedeutendsten Architekten und Baumeistern Süddeutschlands im Übergang des Barock zum Rokoko.

Fast vierzig Jahre lang baut und stuckiert Zimmermann von Landsberg aus Kirchen, Klöster, Pfarrhöfe und Privathäuser. Sein Hauptwerk, die Wieskirche, ist als UNESCO-Weltkulturerbe ein Aushängeschild Süddeutschlands. In Oberschwaben sind als wichtige Großbaustellen des Barock der Neubau der Klosterkirche in Sießen sowie die Wallfahrtskirche Steinhausen – auch weithin bekannt als „schönste Dorfkirche der Welt“ – zu nennen. Beide Werke realisierte er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Johann Baptist.

Der Gedenktag ist Anlass, das erste Stuccatorenfest Oberschwabens zu begehen. Es ermöglicht die Begegnung mit einem barocken Gesamtkünstler, der vor mehr als 250 Jahren in seinem Metier Maßstäbe gesetzt hat. Und die heutigen Stuckateurbetriebe der oberschwäbischen Innungen tun ein ebensolches, wenn auch mit anderem Schwerpunkt: Energie-Effizienz, gesundes Bauen, schönes Wohnen nach dem Geschmack von heute (der natürlich auch mal „barock“ sein darf). Am Stuccatorenfest werden Azubis und ein Mitglied des Nationalteams der Stuckateure versuchen, den Bogen von früher in die Gegenwart zu spannen.

Stephan Bacher, Leiter des Jobstarter Projekts Go2Bau, nutzt diese Veranstaltungsplattform, um der Öffentlichkeit den heute attraktiven Ausbildungsberuf des Stuckateurs/der Stuckateurin vorzustellen. Das Nationalteam der Stuckateure unterstützt ihn dabei mit praktischen Vorführungen.

Download:

Stuccatorenfest -Programm

bauinfotag_2016-5Die Schule ist aus – was nun? Eine mögliche Antwort gab der Infotag Bauausbildung der baden-württembergischen Bauverbände. Der alljährlichen Veranstaltung schließt sich auch das Ausbildungszentrum der Stuckateure in Leonberg an und bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Auszubildenden im Baugewerbe einmal über die Schultern zu schauen. Zahlreiche Schüler/innen und Lehrer/innen, überwiegend von Haupt- und Realschulen aus dem Raum Böblingen und Stuttgart, sind dieser Einladung gefolgt.

Der Besuch startete mit einem Vortrag von Zentrumsleiter Frank Schweizer, der einen Überblick der verschiedenen  Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten vermittelte. Danach wurden die Schüler/innen mit Ausbildungspaten aus dem zweiten Ausbildungslehrjahr mit Berufsbild Stuckateur in Gruppen durch die Werkstätten geführt.

An den verschiedenen Stationen wie Sgrafitto kratzen, Mauerbau und Fliesen, Formen  gießen, Stuck ziehen  und Oberflächengestaltung mit Gips und Farbe erklärten die Ausbilder und Mitglieder des Nationalteams der Stuckateure die Besonderheiten der einzelnen Berufe, insbesondere den Ausbildungsberuf Stuckateur/in.

bauinfotag_2016-2Über 300 Schüler/innen hatten die Gelegenheit genutzt und konnten den anwesenden Azubis Fragen stellen und bei vielen Workshops aktiv mitarbeiten.

Frank Schweizer betont, dass vor allem die praktischen Workshops Gelegenheit bieten, nicht nur mit den Augen zu schauen, sondern richtig Hand anzulegen. Die Schüler/innen können sich oft nicht vorstellen, was das Stuckateurhandwerk alles bietet.

Rückmeldung der Goldberg Gemeinschaftsschule Sindelfingen mit Klassenlehrer Leuthner:
„Der Bauinfotag verschaffte uns abwechslungsreiche Einblicke in den Beruf eines Stuckateurs. Die Schüler und Schülerinnen äußerten sich in einer Abschlussrunde durchweg positiv über die Veranstaltung in Leonberg. Daumen hoch für Sie und das gesamte beteiligte Team, eine tolle Werbung für das Handwerk! Ihre Veranstaltung können wir nur wärmstens weiter empfehlen!“

Stephan Bacher, Leiter des Jobstarter Projekts Go2Bau, will auch zukünftig mit dieser Veranstaltung jungen Menschen den Einblick in den Ausbildungsberuf des Stuckateurs/der Stuckateurin ermöglichen und die Schüler/innen für das Handwerk begeistern.

An Ausbildungsplätzen interessierte Schüler/innen und Jugendliche finden vertiefende Informationen sowie pfiffige Berufsorientierungsfilme auf dem Azubiportal des Kompetenzzentrums unter www.stuck-azubi.de, aber auch auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Wenn Sie als Lehrer/in, Eltern oder Schüler/in Interesse an der Teilnahme an künftigen Bauinfotagen haben oder Sie sich auch außerhalb offizieller Veranstaltungen einen Überblick über den Ausbildungsberuf des Stuckateurs verschaffen möchten – melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter (info@stuck-verband.de).

 

 

Deutschlandweit laden Unternehmen und Organisationen an diesem Donnerstag Schülerinnen ab Klasse 5 ein, um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden. Mehr als 1,6 Millionen Mädchen haben seit 2001 am Girls’Day teilgenommen. Mit großem Erfolg: 40 Prozent der Mädchen möchten in dem am Girls’Day kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girls’Day aktiv waren, haben mittlerweile Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls’Day-Teilnehmerinnen erhalten.

Die aktuellen Evaluationsergebnisse zeigen außerdem: Mädchen finden naturwissenschaftliche und technische Berufe besonders ansprechend, wenn sie erfahren, dass Tätigkeiten in diesen Berufen Spaß machen, abwechslungsreich sind und mit Menschen zu tun haben. Da die Angebote an diesem Tag nur für Mädchen sind, können sie sich besser und aufgeschlossener mit den neuen Themen auseinander setzen – dies gilt für alle Mädchen, egal welchen kulturellen Hintergrund sie mitbringen.


Einladung in die Überbetriebliche Ausbildungsstätte des Stuckateur-Handwerks

Die
Überbetriebliche Ausbildungsstätte des Stuckateur-Handwerks
Fockentalweg 8
71229 Leonberg
Telefon: 0 71 52 / 2 33 07
E-Mail: info@ueba-stuckateure.de
öffnet am 28. April ihre Tore zum 16. Girls Day und informiert über die vielseitigen Tätigkeitsfelder des Stuckateur-Handwerks.

Was macht eigentlich eine Stuckateurin?
Hast Du Lust, etwas zu gestalten und in das Handwerk einer Stuckateurin reinzuschnuppern? Der Beruf einer Stuckateurin ist vielfältig und abwechslungsreich. Ideal für alle, die Spaß daran haben, etwas anzupacken. Wer Interesse am handwerklichen Arbeiten hat, wer abends anschauen will, was man tagsüber geschaffen hat, der ist hier richtig. Vom Außen- und Innenputz, energiesparende Wärmedämmung, Restaurierung, Farbgebung bis dekorative Innenraumgestaltung und individuelle Stuck-Arbeiten sowie verschiedene Trockenbauarbeiten. In diesem Beruf sind Gestalterin, Energiefachfrau und Handwerkerein vereint.

Unser GirlsDay bietet Dir die Möglichkeit, einen Tag lang so richtig kreativ mit den Materialien der Stuckateure umzugehen. Du arbeitest mit Gips, Grips und Farbe und darfst Dein Handwerk am Ende des Tages mitnehmen. Dieser Tag wird spannend und abwechslungsreich werden. Falls Du noch Fragen hast, ruf einfach an. Tel.: 07152 / 23307
Wir freuen uns auf Dich!


Schulen

Schulen knüpfen über den Mädchen-Zukunftstag wertvolle Kontakte zur Arbeitswelt. Lehrerinnen und Lehrer gewinnen ein spannendes Thema für den Unterricht sowie für Projekte zur Berufsorientierung und Lebensplanung ab Klasse 5.

Neu in diesem Jahr!
Mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit gibt es jetzt extra für Lehrkräfte konzipiertes Unterrichtsmaterial zur Vor- und Nachbereitung des Girls’Day.


 

Eltern

Eltern erhalten mit dem Girls‘ Day eine gute Gelegenheit, den Prozess der Berufsfindung ihrer Töchter zu begleiten. Der Girls‘ Day ist häufig ein Anlass, die Berufswahl in der Familie zu thematisieren. Dabei sollten insbesondere aktuelle Erfahrungen zu Berufsbildern einbezogen werden, die nicht bereits zum typischen Berufswahlspektrum von Mädchen gehören.


 

Berufeliste

Welche Berufe für Mädchen am Girls‘Day in Frage kommen steht in den Berufelisten unter: http://www.girls-day.de/Ueber_den_Girls_Day/Girls_Day-Berufe


Ansprechpartner

Weitere Fragen zum Girls’Day beantworten Ihnen gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bundesweiten Koordinierungsstellen in Bielefeld:

Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
Telefon 0 521 106-7357
Telefax 0 521 106-7371
info@girls-day.de
www.girls-day.de


Berufe-App

Die Berufe‐App für Schülerinnen und Schüler zum Suchen von Aktionen und Angeboten: http://www.girls-day.de/App