Flüchtlinge ausbilden

Damit Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, braucht es eine verstärkte Unterstützung und Förderung bei der Arbeitsmarktintegration.

Die baden-württembergische Fachorganisation des Stuckateur-Handwerks Startet im Januar 2018 an der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Leonberg zum zweiten Mal ein 6-monatiges Qualifizierungsprogramm für Migranten mit unzureichenden Sprachkenntnissen.

Gemeinsam mit der Arbeitsagentur Stuttgart, dem Jobcenter Böblingen und dem Kolping-Bildungswerk werden innerhalb des Qualifizierungsprogrammes „Chance Stuckateurberuf“ 15 Jugendliche für eine Ausbildung im Stuckateurberuf vorqualifiziert . Theorie und praktische Inhalte stehen dabei ebenso im Vordergrund wie der Erwerb der deutschen Sprache.

Die Verantwortlichen bei Arbeitsagentur und Jobcenter haben die Konzentration des Projekts auf die Ausbaubranche sehr positiv beurteilt. Lehrinhalte könnten so spezifisch und praxisnah vermittelt werden. Dies erhöht die Erfolgsaussichten beim Start einer Ausbildung.

Das Programm verfolgt die Zielsetzung, Geflüchtete und weitere Menschen mit Migrationshintergrund in eine duale Ausbildung zu bringen – oder alternativ auf eine Helfertätigkeit vorzubereiten.

Das „3-Säulen-Modell“ besteht aus

  • Sprache
  • Theorie und
  • Praktikum

Hierbei werden allgemeine und berufsbezogene Deutschkenntnisse sowie Bausteine der ÜbA-Ausbildung des ersten Lehrjahres vermittelt.

Für nachwuchssuchende Stuckateurbetriebe können solche Projekte richtungsweisend sein, um künftig ihren Fachkräftebedarf auch aus den Reihen von Migranten und Geflüchteten zu decken.

Falls Sie Bewerber aus dem eingangs beschriebenen Personenkreis haben, diese von der menschlichen Seite zu Ihrem Betrieb passen würden, Sie aber Bedenken wegen noch unzureichender Sprachkenntnisse haben, so könnte Ihnen das Programm zu einem motivierten Mitarbeiter verhelfen. Nehmen Sie Kontakt zur Arbeitsagentur, zum Job-center oder zu der betreuenden Flüchtlingsorganisation auf und geben Sie den Flyer zum Programm Chance Stuckateurberuf weiter – siehe Download.

Allen interessierten Stuckateurbetrieben stehen die MitarbeiterInnen des SAF im Rahmen des Projekts Go2Bau unterstützend zur Verfügung. Bitte melden Sie sich, wenn Sie – voraussichtlich im Juni 2018 – einen oder mehrere Praktikumsplätze anbieten möchten.

Wir freuen uns auf eine spannende und lehrreiche Maßnahme im Jahr 2018 .

Download: Flyer “Chance_Stuckateurberuf”

Für alle Betriebe, die Bewerbungen von Geflüchteten haben, empfehlen wir zur Information diesen Film über den Beruf Stuckateur mit Untertitel in arabischer Sprache.

Das Faltblatt gibt einen Überblick über Beschäftigungsmöglichkeiten von Asylbewerbern, Schutzberechtigten und ausreisepflichtigen Ausländern. Bei Fragen können sich Betriebe und Ausländer an die zuständige örtliche Ausländerbehörde (Landratsamt, Große Kreisstadt oder Stadtkreis) wenden.

Herausgeber: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration (BW) / 8/2017


Ausgangspunkt:

Grundsätzlich benötigen Ausländer für die Aufnahme einer Beschäftigung eine Erlaubnis der Ausländerbehörde. Die Voraussetzungen hängen von ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Download:

Die Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ unterstützt junge Menschen, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, auf ihrem Weg in eine handwerkliche Ausbildung. Von der beruflichen Orientierung bis zum Ausbildungsabschluss durchlaufen sie folgende Stationen:

  1. Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H):
    Die Maßnahme bietet eine allgemeine Orientierung imHandwerk und vermittelt berufsbezogene Deutschkenntnisse
    (Dauer: vier bis sechs Monate).
    Voraussetzung ist dervorherige Besuch eines Integrationskurses oder einervergleichbaren schulischen Maßnahme.


  2. Berufsorientierung im Handwerk (BOF):
    Anschließend bekommen sie die Möglichkeit, in Werkstätten und Betriebenbis zu drei Handwerksberufe kennenzulernen und dabei ihreDeutschkenntnisse auszubauen
    (Dauer: 13 Wochen).
    BOF steht auch Flüchtlingen offen, die ohne PerjuF-H über entsprechende Kenntnisse verfügen. Sie kommen zum Beispiel direkt aus einem berufsvorbereitenden Bildungsgang aneiner Berufsschule.


  3. Ausbildung:
    Spätestens am Ende der BOF-Maßnahme werden die Teilnehmenden in eine betriebliche Ausbildung oder eine Einstiegsqualifizierung (EQ) vermittelt.


  • Begleitung:
    PerjuF-H und BOF sowie die ausbildungsbegleitenden Maßnahmen AsA und abH umfassen auch sozialpädagogische Begleitung. Zusätzlich ist eine Betreuung durchden Senior Experten Service (SES) möglich. Der SES vermittelt Fachleuteim Ruhestand, die junge Menschenehrenamtlich unterstützen.
  • Einstiegsqualifizierung:
    Wenn eine Ausbildungsaufnahme im Anschluss an BOF noch nicht möglich ist, können die Flüchtlinge ihre Kenntnissein einer Einstiegsqualifizierung vertiefen. Für diese Phase können sie ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) erhalten.
  • Unterstützung während derAusbildung:
    Für die Auszubildenden gibt es bei Bedarf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH). Umfangreichere Unterstützung können Betriebe und deren Auszubildende durch Assistierte Ausbildung (AsA) erhalten.


Nachfolgender Info-Flyer eignet sich für Geflüchtete bzw. auch für junge Menschen in Integrationsklassen, um sie auf die Initiative “Wege in Ausbildung”, d. h. auf die Möglichkeit einer Ausbildung im Handwerk, aufmerksam zu machen. Den Info-Flyer gibt es in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch.

Downloads:


Der zunehmende Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen nach Deutschland stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen, sowohl aus humanitären als auch aus arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten. Viele Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung zu uns kommen, bleiben für längere Zeit oder sogar für immer. Damit sie ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, braucht es eine verstärkte Unterstützung und Förderung bei der Arbeitsmarktintegration.

Für Unternehmen ergeben sich daraus auch neue Chancen, ihren Bedarf an Fach-, Hilfskräften sowie Auszubildenden zu decken.

Die Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg hat ein sehr informatives und kompaktes Merkblatt über die Möglichkeiten für Arbeitgeber herausgebracht, das Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Im Merkblatt sind auch die für Geflüchtete zuständige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den regionalen Arbeitsagenturen aufgeführt!

Gerne unterstützt Sie das SAF-Team bei Ihrer Fachkräfteentwicklung. Sprechen Sie uns bei Bedarf einfach an.

Download: Merkblatt “Sie möchten einen Flüchtling einstellen?  Bei uns sind Sie richtig (Broschüre Bundesagentur für Arbeit – Stand 2/2017 “

Unternehmen können sich auf dem BQ-Portal zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, z. B. aus Ländern wie Syrien, Irak oder dem Iran, informieren.

Beispiele und eine kompakte Übersicht zeigen, wie die Anerkennung praktisch funktioniert. Mit über 2.400 ausländischen Berufsprofilen bietet das Portal konkrete Hilfe für Unternehmen, die die Chancen ausländischer Berufsqualifikation nutzen wollen.

https://www.bq-portal.de/de/seiten/fluechtlinge-berufliche-qualifikationen-einschaetzen-und-anerkennen

So viele Menschen wie nie zuvor suchen Schutz in Deutschland. Flüchtlinge mit Bleibeperspektive oder gar Anerkennung sollen möglichst schnell in das Arbeitsleben integriert werden. Praktika und Ausbildungsgänge sind teilweise schon während der Anerkennungsverfahren möglich und erwünscht. Einige Unternehmen beschäftigen daher schon heute Flüchtlinge in unterschiedlichen Konstellationen. Sie müssen natürlich wie alle Beschäftigten in die Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes einbezogen werden, vor allem und zuerst müssen Sie unterwiesen werden. Bei vielen Flüchtlingen spielen dabei sprachliche Probleme eine Rolle.

Die DGUV hat in Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Arbeitsschutzorganisationen Filme und Unterweisungsmaterial veröffentlicht. Ohne Sprache, jedoch anschaulich und eingängig, zeigen diese Trickfilme und Bilder richtiges Verhalten in Gefährdungssituationen am Arbeitsplatz. Die Filme und Unterweisungsunterlagen sind auf der Seite

http://dguv.de/fluechtlinge/unternehmen/index.jsp 

kostenfrei bereitgestellt.

Mit dem Projekt „German Road Safety“ möchte der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) Menschen ansprechen, die neu in Deutschland sind. Viele Verkehrsregeln sind für die Ankommenden fremd oder bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders als im Herkunftsland. Nun stehen zwei Broschüren „Grundregeln im Straßenverkehr“ und „Fahrrad fahren in Deutschland“ in gedruckter Form in der Sprachkombination Deutsch, Englisch und Arabisch zur Verfügung.

Ergänzt werden die Broschüren durch eine kostenlose App in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Englisch. Sie ist für Apple iOS sowie Android erhältlich. Die Instrumente illustrieren in leicht verständlicher Sprache die wichtigsten Regeln beim Zufußgehen, Fahrradfahren, Fahren mit dem Pkw oder mit Moped/Motorrad und bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Mehr Infos und Downloadangebot über www.germanroadsafety.de

Der Verband der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) hat ein Bilderwörterbuch für Flüchtlinge als neue Integrationshilfe entwickelt.

Das Bilderwörterbuch des Handwerks für Flüchtlinge enthält auf 55 Seiten rund 180 Begriffe aus elf Handwerksberufen bzw. Berufsbereichen (u. a. Maurer, Bau, Holz, Werkzeuge und Maschinen) übersetzt in die Sprachen

  • Englisch
  • Französisch
  • Polnisch
  • Arabisch
  • Farsi

ergänzt mit erklärenden Bildern handwerkstypischer Werkzeuge. Zudem enthält das A5-formatige Heft die wichtigsten Vokabeln rund um die duale Ausbildung im deutschen Handwerk.

Das Bildwörterbuch wird in Einzelexemplaren kostenlos abgegeben. Bei größeren Bestellungen erhebt der Verband einen Kostenbeitrag in Höhe von 1,- € pro Heft.

Bezogen werden kann es über:

Bundesverband Unternehmerfrauen im Handwerk e.V.
Haus des deutschen Handwerks
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlin
Telefon: 030/20619185
Telefax: 030/ 2061959184/185
E-Mail: bv-ufh.geschaeftsstelle@zdh.de

Download:

Auf der Internetseite www.bv-ufh.de/aktuelles/broschueren steht das Bildwörterbuch zum pdf-Download zur Verfügung.

Booklet „Ausbildung im Unternehmen – berufliche Perspektiven in Deutschland”

Das zweisprachiges Booklet des DIHK zur dualen Berufsausbildung in Deutschland gibt es in den Varianten

  • Arabisch
  • Farsi
  • Pashtu und
  • Tigrinya

Die Broschüre richtet sich an junge Flüchtlinge und skizziert die beruflichen Perspektiven, die eine duale Berufsausbildung in Deutschland eröffnet. Die Booklets können Sie bei der IHK herunterladen –  >> weiter zur IHK

An zwölf Standorten in Baden-Württemberg ist im September und Oktober 2016 das Projekt „Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringen Sprach- und Schreibkenntnissen“ (BEF Alpha) gestartet.

BEF Alpha richtet sich an geflüchtete Menschen im Alter von 21 bis 35 Jahren. Ziel ist, den Frauen und Männern in Kursen Deutsch beizubringen sowie ihre beruflichen Fertigkeiten zu erkennen und zu fördern. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur sowie demokratische Werte vermittelt. Grundlage für das Programm ist ein Konzept des Kultusministeriums. Finanziert wird das gesamte Projekt in den Jahren 2016 bis 2020 durch das Bundesbildungsministerium durch die Initiative Bildungsketten mit circa 2,1 Millionen Euro.

Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung

Die Migranten besuchen 35 Wochen lang Kurse und absolvieren zusätzlich ein fünfwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Ein solches Projekt in diesem Umfang und vor allem mit der inhaltlichen und didaktischen Verknüpfung der drei Komponenten Sprache/Alphabetisierung, Berufsorientierung und Politik/Kultur wird bundesweit erstmals umgesetzt. BEF Alpha zielt darauf ab, dass die Flüchtlinge bis Juli 2017 ein gutes Sprachniveau erreichen und ihren künftigen beruflichen Weg festlegen können. Ihr bis dahin erreichtes Niveau wird auch entscheiden, ob sie danach einen weiteren Bildungsgang absolvieren oder direkt eine Ausbildung beginnen können. „Die Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung in einem Kurs hat sich als besonders zukunftsträchtig erwiesen. Wir sind davon überzeugt, dass wir geflüchteten Menschen dadurch ein gutes Rüstzeug für ihren weiteren Weg in Deutschland mitgeben“ erläutert Kultusstaatssekretär Volker Schebesta das Programm.

Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit unterstützt das Projekt. Wichtig für den Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Träger vor Ort mit den jeweiligen Kommunen und Landkreisen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Unternehmen sowie ehrenamtlichen Helfern.

Motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Für die Wirtschaft ergeben sich durch das Projekt  zusätzliche Chancen, um ihren Bedarf an Auszubildenden, Fachkräften sowie Hilfskräften durch motivierte Migrantinnen und Migranten zu decken. Die Mehrzahl der Teilnehmer an den Kursen wolle sich schnell integrieren und die Möglichkeiten nutzen, möglichst schnell ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Einer ersten Zwischenbilanz nach dem Start der Projekte im September/Oktober 2016 zufolge hätten laut Staatssekretär Schebesta die Projektträger zurückgemeldet, dass die Teilnehmer aller Kurse besonders motiviert seien. Zudem funktioniere das Lernen in den Kursen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität oder Religion reibungslos.

Die Standorte der zwölf Projektträger 2016/2017 sind:

  • BAZ Freudenstadt, Standort Alpirsbach
  • Institut Fakt.ori, Ulm
  • Institut für deutsche Sprache, Offenburg (VHS)
  • Effektiv-Bildung Gaggenau/Kuppenheim
  • Internationaler Bund (IB) Baden, Standort Freiburg
  • Initial Karlsruhe
  • VHS Esslingen
  • VHS Stuttgart
  • VHS Schwäbisch Gmünd
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Crailsheim
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Heilbronn
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Stuttgart

Wenn Sie als Inhaber eines Stuckateurbetriebes Interesse an neuen Mitarbeitern oder Azubis aus der Zielgruppe der Geflüchteten haben, können Sie sich direkt an die entsprechenden Projektträger vor Ort wenden und Praktikumsplätze anbieten.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist und bleibt die Eintrittskarte in eine berufliche Zukunft und sichert Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte. Manche Talente sind aber nicht auf den ersten Blick erkennbar und zeigen sich erst bei der praktischen Arbeit im Betrieb. Ein betriebliches Praktikum kann den Einstieg in die Arbeitswelt ebnen: Dort können praktische Kenntnisse vermittelt und sprachliche Kompetenzen erweitert werden. Beide Seiten können sich kennen lernen.

Mit der neuen Praktikumsbörse für Menschen aus dem Ausland hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Plattform zur Vermittlung von Praktikumsplätzen geschaffen. Betriebe, die geflüchteten Menschen eine Praktikumsmöglichkeit anbieten möchten, können ihre Stelle dort einfach selbst einstellen und mit Praktikumsinteressierten direkt in Kontakt treten.

Zugang zur Praktikumsbörse:
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/arbeitskraefte/praktikumsstellen-praktikumsinteressierte

Das neue Online-Angebot “Flüchtlinge und Ausbildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beinhaltet einen Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen für die Ausbildung von Geflüchteten, Informationen zu Förderinstrumenten sowie über die Bundesprogramme, die die Integration von Geflüchteten in Ausbildung unterstützen.

Mehr Informationen und eine hilfreiche Linkliste unter www.jobstarter.de/fluechtlinge-und-ausbildung

Bundesagentur für Arbeit, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bayerischer Rundfunk und Goethe-Institut stellen themenübergreifende App für Flüchtlinge vor.

  • Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten?
  • Wann muss mein Kind in die Schule?
  • Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis?
  • Was tun, wenn ich krank werde?

Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Flüchtlinge jetzt in der kostenlosen App „Ankommen“.

„Ankommen“ ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.

Entwickelt wurde die bundesweit bisher einmalige Service- und Lern-App gemeinsam von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesagentur für Arbeit (BA) und Goethe-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR).

Heinrich Alt, Ex-Vorstand der BA und Projektkoordinator der App, zu „Ankommen“: „Zeit ist ein wichtiger Faktor bei beruflicher wie bei gesellschaftlicher Integration. Noch existieren Wartezeiten, die aber auch genutzt und minimiert werden können. Unser bewusst niedrigschwelliges Angebot leistet einen wichtigen Beitrag, sich schnell mit allen für den Neustart in Deutschland nötigen Informationen vertraut zu machen.“

Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des BAMF zu, „Ankommen“: „Mit der App können sich Asylsuchende gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren informieren. Die App vermittelt auch erste Informationen über Grundwerte in Deutschland.“

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts: „Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wir leisten mit dieser App und dem Sprachkurs des Goethe-Instituts einen wesentlichen Beitrag für die kritischen ersten Wochen nach Ankunft in Deutschland. In diesen ersten Wochen werden Weichen gestellt, die das Leben der Flüchtlinge dauerhaft bestimmen.“

Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayrischen Rundfunks: „Als praktischer Wegbegleiter in der Hosentasche soll die App den Flüchtlingen beim ‚Ankommen‘ helfen, mit Sprach-, Kultur und Wertevermittlung sowie praktischen Tipps für den Alltag. Dieses deutschlandweit bislang einmalige Projekt wurde innerhalb weniger Wochen realisiert und ist darauf angewiesen, dass die Vertreter aller staatlichen und kommunalen Behörden und der Hilfsorganisationen es vor Ort einsetzen. Das Angebot soll kontinuierlich weiterentwickelt werden und ist offen für zusätzliche Partnerschaften und Inhalte.“

Das BAMF übernimmt die Gesamtverantwortung für die App und hat gemeinsam mit der BA sowie dem Goethe-Institut die Inhalte bereitgestellt. Der BR hat die technische Entwicklung der App realisiert und berät die Partner in redaktionell-didaktischer Hinsicht.

„Ankommen“ steht in den Sprachen

  • Arabisch
  • Englisch
  • Farsi
  • Französisch
  • und Deutsch

zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Die App ist zunächst verfügbar für Smartphones mit dem Betriebssystem Android und – nach Freigabe im App Store – auch auf iOS. Download über die jeweiligen App-Stores. Weitere Information auch über https://www.ankommenapp.de

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter: www.twitter.com/bundesagentur

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Fragen und Antworten zum Aufenthaltsstatus und zum Zugang zur Berufsausbildung

Das Handwerk kann dazu beitragen, Flüchtlingen, Asylbewerbern und Geduldeten mit guter Bleibeperspektive die Integration in Deutschland zu erleichtern. Eine betriebliche Berufsausbildung ist ein wichtiger Schritt zu einer erfolgreichen Integration in die deutsche Gesellschaft.

Welchen Aufenthaltsstatus haben Flüchtlinge?

  • Asylbewerber erhalten mit der Antragstellung auf Asyl eine Aufenthaltsgestattung, die sie während des gesamten Asylverfahrens behalten.
  • Werden Asylbewerber als Asylberechtigte anerkannt oder wird ihnen ein anderer Schutzstatus zuerkannt, erhalten sie eine Aufenthaltserlaubnis. Flüchtlinge, die über ein Aufnahmeprogramm (z. B. aus Syrien) aufgenommen werden, besitzen eine Aufenthaltserlaubnis.
  • Wird der Asylantrag abgelehnt, ist der Ausländer ausreisepflichtig. Kann die Ausreise oder eine zwangsweise Aufenthaltsbeendigung nicht zeitnah zur Entscheidung über den Asylantrag erfolgen, wird die Aufenthaltsbeendigung vorübergehend ausgesetzt und zum Nachweis eine Duldung erteilt; der Ausländer bleibt ausreisepflichtig.

Betriebliche Berufsausbildungen sind auch im Sinne des Aufenthaltsrechts Beschäftigungen. Insofern gelten die Ausführungen zur Beschäftigung auch gleichzeitig für betriebliche Berufsausbildungen.

Ab wann haben Flüchtlinge frühestens Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Berufsausbildung?
Die Wartefrist für die erstmalige Aufnahme einer Beschäftigung für asylsuchende und geduldete Ausländer beträgt seit November 2014 einheitlich drei Monate seit Asylantragstellung im Bundesgebiet. Für asylsuchende Ausländer gilt diese Wartefrist auch im Fall der Aufnahme einer Berufsausbildung. Für Geduldete gilt keine Wartefrist, wenn sie eine Berufsausbildung aufnehmen.

Wann darf ein Flüchtling konkret eine Berufsausbildung aufnehmen?
Jede Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung und Duldung muss erkennen lassen, ob die Ausübung einer Erwerbstätigkeit erlaubt ist. Diese Aussage zur Erwerbstätigkeit erfolgt durch eine sog. Nebenbestimmung durch die zuständige Ausländerbehörde und ist in der Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung vermerkt. Arbeitgeber können somit anhand der Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung erkennen, ob der jeweilige Ausländer eine Berufsausbildung aufnehmen darf.

Als Nebenbestimmungen werden regelmäßig verfügt:
„Erwerbstätigkeit gestattet“
Mit dieser Nebenbestimmung ist jede Art der Erwerbstätigkeit, selbstständig oder un-selbstständig, erlaubt und bedarf keiner weiteren Erlaubnis durch die Ausländerbehörde (wird i.d.R. in der Aufenthaltserlaubnis vermerkt).

„Beschäftigung nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde gestattet“
Diese Nebenbestimmung bedeutet, dass dem Ausländer eine Beschäftigung erlaubt werden kann. Die Ausländerbehörde behält sich aber die Entscheidung darüber vor. Dieser Vorbehalt begründet sich meist darin, dass die Bundesagentur für Arbeit der Beschäftigung zustimmen muss. Die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf bedarf jedoch nicht der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (wird i.d.R. in der Aufenthaltsgestattung und der Duldung vermerkt).

„Erwerbstätigkeit nicht gestattet“
In der Regel wird bei dieser Nebenbestimmung die Aufnahme einer Berufsausbildung nicht möglich sein. Grund kann sein, dass eine Abschiebung unmittelbar bevorsteht (wird i.d.R. nur in der Duldung vermerkt).

Können Ausbildungen abgeschlossen werden, obwohl die Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung befristet ist?
Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung werden nur befristet erteilt. Das bedeutet aber nicht, dass mit Ablauf der Befristung die sofortige Ausreise bevorsteht.

Solange das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, wird die Aufenthaltsgestattung verlängert. Da während des laufenden Asylverfahrens keine Aufenthaltsbeendigung erfolgen darf, kann eine begonnene Ausbildung auch ohne die Befürchtung fortgesetzt werden, dass der Aufenthalt durch die Behörde beendet wird.

Wird der Asylbewerber als Asylberechtigter anerkannt oder wurde ihm ein anderweitiger Schutzstatus durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuerkannt und entsprechend eine Aufenthaltserlaubnis erteilt, steht dem Abschluss der Ausbildung und dem Verbleib in Deutschland nichts im Wege. Die Aufenthaltserlaubnis erlaubt jede Beschäftigung und wird in der Regel mehrmals solange verlängert, bis die Voraussetzungen für ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erfüllt sind.

Auch wenn das Asylverfahren ohne Zuerkennung von internationalem Schutz oder der Feststellung eines Abschiebungsverbotes endet, können die Ausländerbehörden jungen Ausländern, die vor Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung aufnehmen möchten oder bereits während des Asylverfahrens aufgenommen haben, einen weiteren Aufenthalt bis zum Ende der Ausbildung ermöglichen. Dazu kann eine Duldung von einem Jahr erteilt bzw. soll eine bereits erteilte Duldung jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden, wenn die Ausbildung noch fortdauert und mit einem Abschluss zu rechnen ist. Ausgenommen sind Ausländer aus sicheren Herkunftsstaaten. Derzeit sind das: Bosnien-Herzegowina, Ghana, Mazedonien, Senegal und Serbien.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung kann Geduldeten eine Aufenthaltserlaubnis mit der Perspektive auf einen Daueraufenthalt, der eine dauerhafte Beschäftigung ermöglicht, erteilt werden, wenn er in dem erlernten Beruf weiter beschäftigt wird.

Rechtliche Regelungen ermöglichen somit den Zugang zu einer Berufsausbildung sowie deren Abschluss und im Fall von Geduldeten auch den Wechsel zu einem rechtmäßigen Aufenthalt mit der Aussicht auf einen dauerhaften Verbleib in Deutschland. 

Wann haben Asylbewerber und Geduldete eine Aufenthaltsperspektive?
Eine gute Perspektive auf einen langfristigen bis dauerhaften Aufenthalt haben insbesondere Asylbewerber und Geduldete, die aus Staaten stammen, deren Staatsangehörige in Asylverfahren zu einem hohen Anteil ein Schutzstatus zuerkannt wird. Derzeit sind das: Syrien, Irak, Iran und Eritrea.

Was gilt, wenn eine Beschäftigung, die keine Berufsausbildung ist, beabsichtigt ist?
In diesen Fällen gilt einheitlich die Wartefrist von drei Monaten seit Asylantragstellung im Bundesgebiet. Zusätzlich ist grundsätzlich die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich. Ausnahmen gelten für Hochqualifizierte und die Aufnahme von Tätigkeiten im Rahmen gesetzlich geregelter Freiwilligendienste. Auf die Vorrangprüfung (siehe unten) wird bei der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit verzichtet, wenn es sich um eine Beschäftigung im Rahmen der Blauen Karte EU für Mangelberufe, einer Beschäftigung nach der Positivliste der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungsberufe oder eine praktische Tätigkeit als Voraussetzung für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen handelt.

Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit
Die Erteilung der Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit setzt eine Prüfung voraus, ob für den angestrebten Arbeitsplatz deutsche Arbeitnehmer sowie Ausländer, die diesen hinsichtlich der Arbeitsaufnahme gleichgestellt sind, nicht zur Verfügung stehen (Vorrangprüfung) und ob der Ausländer nicht zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen als vergleichbare deutsche Arbeitnehmer beschäftigt wird (Vergleichbarkeitsprüfung). Nach derzeitiger Rechtslage entfällt die Vorrangprüfung nach 15 Monaten Aufenthalt.

Keine Residenzpflicht
Die früher geltende sogenannte Residenzpflicht, wonach Asylbewerber und Geduldete einen bestimmten, von der Ausländerbehörde festgelegten Bezirk nicht verlassen durften, ist seit Anfang 2015 entfallen. Grundsätzlich dürfen nach jetziger Rechtslage beschäftigte Asylbewerber oder Flüchtlinge in der Regel bundesweit – beispielsweise zu Montagetätigkeiten – eingesetzt werden.

Im Rahmen des Projekts Go2Bau haben wir für Sie die wichtigsten Inhalte in einem Hinweisblatt zusammengefasst.

Download: Hinweisblatt Beschaeftigung von Fluechtlingen

Das Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg hat die Förderprogramme, Maßnahmen und Angebote zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung in Baden-Württemberg zusammengestellt. Die Liste steht zum Download zur Verfügung.

Mit dem Ziel, junge Flüchtlinge möglichst rasch in eine Ausbildung zu integrieren, hat das Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg im November 2015 beschlossen, eine Task Force „Flüchtlinge in Ausbildung“ einzurichten. Denn die Integration in Ausbildung kann nur gelingen, wenn die Bündnispartner untereinander sowie mit weiteren Akteuren, die für Flüchtlinge Verantwortung tragen, übergreifend zusammenarbeiten. In der Task Force sind das Land, die Wirtschaft, die Gewerkschaft, die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit und die kommunalen Landesverbände vertreten. Die Mitglieder der Task Force identifizieren Problemfelder bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung, entwickeln gemeinsam konkrete Lösungen und informieren sich gegenseitig über Projekte und Initiativen und stimmen sich dabei ab.

(Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft)

Download: Angebote_zur_Integration_von_Fluechtlingen_in_Ausbildung_BW

Wenn Sie sich als Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen engagieren, geht dies Hand in Hand mit der Chance, neue Fachkräfte zu gewinnen. Denn viele Flüchtlinge sind sehr motiviert und möchten sich einbringen. Es existieren mit Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung vielfältige Möglichkeiten, wie Sie Geflüchtete in Ihren Betrieb integrieren können.

Die vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) und dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln e. V. herausgegebene Broschüre wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Nutzen Sie die Informationen für Ihr Unternehmen. Hier finden Sie die Broschüre zum kostenlosen Download.

Download: Ausbildung_von_Fluechtlingen_KOFA_2016

Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen

Neues Integrationsgesetz setzt auf Fördern und Fordern

Das Anfang August 2016 in Kraft getretene Integrationsgesetz schafft zusätzliche Erleichterungen für Unternehmen, die Flüchtlinge einstellen wollen. Damit sollen für diejenigen Menschen, die dauerhaft in Deutschland bleiben wollen, klare Regeln geschaffen und damit die Integration der Flüchtlinge erleichtert werden.

Folgende Regelungen sind u. a. im Integrationsgesetz enthalten:

  • Auszubildende bekommen eine Duldung für die Gesamtdauer der Ausbildung und wenn diese im Betrieb bleiben, wird ein Aufenthaltsrecht für weitere zwei Jahre gewährt (bei Nichtbeschäftigung weitere Duldung für sechs Monate). Die Altersbegrenzung von 21 Jahren für den Beginn der Ausbildung wurde aufgehoben.
  • Auszubildende mit Fluchterfahrung können zusätzliche Ausbildungsförderungen früher als bisher erhalten. So stehen zum Beispiel für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive Förderinstrumente wie ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), assistierte Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) nach drei Monaten Aufenthalt zur Verfügung (bei Geduldeten nach zwölf Monaten).
  • Bei Ausbildungsabbruch gibt es einmalig eine weitere Duldung für sechs Monate, um einen neuen Ausbildungsplatz zu suchen.
  • Damit Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive leichter eine Arbeit aufnehmen können, verzichtet die Arbeitsagentur – abhängig von der regionalen Arbeitsmarktlage – für drei Jahre auf die Vorrangprüfung. Dies trifft derzeit auf ganz Baden-Württemberg zu.

Zusätzlich enthält das Gesetz Regelungen bzw. Änderungen zu

  • Vermittlung in Zeitarbeit
  • Erleichtertem Zugang zu Förderinstrumenten für die Ausbildung
  • Wohnsitzzuweisung
  • Zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten
  • Integrationskursen

Ausführliche Informationen zum Integrationsgesetz erhalten Sie auf der Homepage der Bundesregierung unter  www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/08/2016-08-05-integrationsgesetz

Außerdem hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge eine übersichtliche Zusammenfassung über die Regelungen erstellt, die für Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Geflüchteten wichtig sind.
Download: Kurzuebersicht-Integrationsgesetz

Mehr Informationen und eine hilfreiche Linkliste unter www.jobstarter.de/fluechtlinge-und-ausbildung